Der BDEx (Bundesverband des Deutschen Exporthandels e.V.) fungiert als führender Verband für deutsche Unternehmen im Außenhandel. Seine vorrangige Aufgabe besteht darin, die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder im Exporthandel zu schützen und zu fördern, indem er sich gezielt für deren Belange im internationalen Handel einsetzt.
Beraten.
Länder- und Marktinformationen 2/2026
Afrika
ÄTHIOPIEN / WIRTSCHAFT: DYNAMISCH – TROTZ STRUKTURELLER RISIKEN
Starkes Wachstum, Marktöffnung und Großprojekte bieten Chancen – doch deutsche Firmen sind bisher nur vereinzelt aktiv.
Top Thema: Baubeginn des neuen Flughafens in Bishoftu
Mit einem symbolischen Spatenstich hat Premierminister Abiy Ahmed am 10. Januar 2026 den Bau des neuen Megaflughafens gestartet. Der Bishoftu International Airport (BIA) soll bis 2030 fertig sein und zählt schon jetzt zu den größten Infrastrukturvorhaben Afrikas. Für rund 10,7 Milliarden US‑Dollar entsteht nahe Bishoftu ein neuer internationaler Hub, der den überlasteten Flughafen Bole ersetzen soll.
BIA ist zunächst auf 60 Millionen Passagiere jährlich ausgelegt und wird damit Afrikas größter Flughafen. Für Ethiopian Airlines markiert das Projekt einen strategischen Schritt, um die Position als führende Airline des Kontinents auszubauen, während Konkurrenten wie South African Airways und Kenya Airways seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen.
Der von Zaha Hadid Architects entworfene Airport entsteht rund 45 Kilometer südöstlich von Addis Abeba und soll mit einer geplanten Hochgeschwindigkeitsbahn angebunden werden. Trotz lokaler Beschaffung von Baustoffen wie Beton und Stahl wird bei Technik und Systemlösungen ein hoher Importbedarf erwartet – ein potenziell attraktives Umfeld für deutsche Anbieter aus den Bereichen Flughafen-, Sicherheits- und Automatisierungstechnik.
Wirtschaftsentwicklung: Hohes Wachstum, aber die Bedingungen bleiben schwierig
Makroökonomisch zeichnet sich 2026 in der äthiopischen Wirtschaft eine spürbare Erholung ab: Die Weltbank prognostiziert ein reales Wirtschaftswachstum von 7,1 Prozent. Besonders dynamisch entwickeln sich derzeit der Bausektor und der Goldbergbau. Seit der Flexibilisierung des Wechselkurses Mitte 2024 hat sich die Verfügbarkeit von Devisen deutlich verbessert. Auch die Inflation ist nach Jahren massiver Preisniveausteigerungen rückläufig – die äthiopische Statistikbehörde meldete für Dezember 2025 eine Rate von „nur“ 9,7 Prozent. Mit rund 130 Millionen Einwohnern bleibt Äthiopien dennoch einer der größten, zugleich aber am wenigsten erschlossenen Märkte des afrikanischen Kontinents.
Reformen öffnen die Wirtschaft des Landes
Diesen strukturellen Rückstand will die Regierung unter Premierminister Abiy Ahmed mit umfassenden Reformen adressieren. Neben der Wechselkursliberalisierung und der Öffnung des Handels für ausländische Anbieter wird aktuell der gesamte Finanzsektor schrittweise liberalisiert. Der Internationale Währungsfonds begrüßt diesen Kurs ausdrücklich und knüpft seine Finanzhilfen für den hochverschuldeten Staat an entsprechende Reformen.
Die Handelsöffnung birgt weitreichende Veränderungen: Erstmals können ausländische Unternehmen eigene Vertriebsniederlassungen im Land aufbauen, und internationale Supermarktketten erhalten Zugang zum äthiopischen Einzelhandel. Bislang waren Importlizenzen ausschließlich äthiopischen Akteuren vorbehalten – ein Hindernis, das auch deutsche Zulieferer jahrzehntelang zwingend in Partnerschaften mit äthiopischen Firmen führte.
Zum Beitrag: Wirtschaftsausblick Äthiopien
MAROKKO / KFZ: KFZ-TEILE-MARKT EXPANDIERT IN MAROKKO
Der marokkanische Kfz-Aftermarket wächst 2026 dynamisch – geprägt von wachsender Nachfrage, hoher Importabhängigkeit und fortschreitender Digitalisierung des Vertriebs.
Marokkos Aftermarket für Kfz‑Ersatzteile und Werkstattausrüstungen entwickelt sich 2026 dynamisch. Der Markt profitiert von einem wachsenden Fahrzeugbestand von rund 5 Millionen Pkw sowie von einem hohen Durchschnittsalter von über zehn Jahren, was den Bedarf an Wartung und Verschleißteilen weiter nach oben treibt.
Werkstätten – freie Betriebe und Vertragswerkstätten – modernisieren ihre Ausstattung, um komplexere Fahrzeuggenerationen bedienen zu können. Besonders gefragt sind Hebebühnen, Diagnosesysteme und Spezialwerkzeuge.
Konventionelle Antriebe dominieren weiterhin klar: Elektro- und Hybridfahrzeuge machten 2025 bei den Neuzulassungen 12,5 Prozent aus, davon entfielen 0,9 Prozent auf reine E‑Autos. Der Großteil des Teileumsatzes entfällt damit weiterhin auf klassische Komponenten. Zwar startet 2026 die industrielle Batteriezellfertigung eines chinesischen Konsortiums, doch setzt der strukturelle Wandel hin zu Elektrofahrzeugen auf dem marokkanischen Kfz-Markt erst allmählich ein.
Zum Beitrag: Kfz-Teile-Markt expandiert in Marokko | Branchen | Marokko | Kfz
RUANDA / WIRTSCHAFT: RUANDA SETZT 2026 AUF STARKES WIRTSCHAFTSWACHSTUM
Ein neuer Milliardenflughafen soll Ruandas Hauptstadt Kigali zum afrikanischen Hub machen. Das bietet Chancen für Investoren und Zulieferer. Deutsche Perspektive: Standort bleibt interessant für IT-Dienstleister.
Zum Beitrag: Wirtschaftsausblick Ruanda
Amerika
KANADA / MOBILITÄT KANADAS E-MOBILITÄTSKURS SCHAFFT NEUE CHANCEN FÜR DEUTSCHE FIRMEN
Kanada verabschiedet sich von E‑Auto‑Quoten und setzt auf neue Prämien und Infrastruktur. Das eröffnet deutschen Zulieferern, Software‑ und Ladeanbietern Möglichkeiten.
Kanada richtet seine Industrie‑ und Mobilitätspolitik neu aus: Die Regierung schafft die bisherigen Verkaufsquoten für Elektrofahrzeuge ab, führt Kaufprämien wieder ein, verschärft die Emissionsstandards ab Modelljahr 2027 und investiert Milliarden in Ladeinfrastruktur sowie industrielle Transformation. Das Maßnahmenpaket wurde am 5. Februar 2026 vorgestellt und geht nun in die Umsetzung. Diese Weichenstellung schafft neue Ansatzpunkte für deutsche Anbieter – von Komponenten über Ladeinfrastruktur bis zu Software und Anlagenbau.
Zum Beitrag: Kanadas E-Mobilitätskurs schafft neue Chancen für deutsche Firmen | Branchen | Kanada | Elektromobilität
KANADA / INFRASTRUKTUR: KANADAS HAFENUMBAU ERÖFFNET NEUE MÄRKTE FÜR DEUTSCHE ANBIETER
Landstrom, Elektrifizierung und neue Energieinfrastruktur entstehen an allen Küsten. Deutschen Technikanbietern und Planungsbüros eröffnen sich attraktive Marktchancen.
Halifax wird zum Vorzeigeprojekt für Kanadas Hafenmodernisierung: Mit bis zu 18,5 Millionen US-Dollar (US$) treiben Bundesregierung und Hafenbehörde eine Reihe von Dekarbonisierungsmaßnahmen voran. Der größte Teil der Mittel stammt aus dem Green Shipping Corridor Program (GSCP), ergänzt durch Zuschüsse aus dem National Trade Corridors Fund (NTCF) – zwei Programme, die an mehreren Häfen zum Einsatz kommen und Kanadas ökologische Hafenstrategie flankieren.
Zum Beitrag: Kanadas Hafenumbau eröffnet neue Märkte für deutsche Anbieter | Branchen | Kanada | Hafeninfrastruktur
KANADA / PHARMA: KANADAS PHARMAMARKT ZWISCHEN INNOVATION UND REGULIERUNG
Kanadas Pharmamarkt wächst dynamisch. Neue Regulierungen, Digitalisierung und Biomanufacturing prägen den Wandel und eröffnen Chancen für Innovation und Markteintritt.
- Kanadas Pharmamarkt wächst bis 2030 jährlich um 4 bis 7 Prozent. Fast 78 Prozent der verschriebenen Arzneimittel entfielen 2024 auf Generika.
- Neue Investitionen, Förderprogramme und regulatorische Reformen (zum Beispiel Agile Licensing, Pharmacare, Preisregeln ab 2026) stärken Forschung, Produktion und Marktzugang.
- Die Importabhängigkeit bei innovativen Arzneimitteln bleibt hoch. Das eröffnet Chancen für spezialisierte Anbieter – deutsche Unternehmen sind präsent, ihr Marktanteil ist jedoch leicht rückläufig.
Zum Beitrag: Pharmaindustrie Kanada
USA / WASSERWIRTSCHAFT: RIESIGER BEDARF: US-WASSERSEKTOR BRAUCHT ÜBER 1 BILLION US-DOLLAR
Staatliche Programme pumpen Milliarden ins marode Wassernetz. Die Industrie investiert in Abwassertechnik. Das bietet Chancen für deutsche Firmen.
Der Bedarf an Wassertechnik in den USA steigt. Große Ausgabenprogramme des Staates und der boomende Fabrikbau treiben die Investitionen an. Das zeigt sich deutlich an den Bauleistungen im Bereich Wasserversorgung, deren Wert in den ersten elf Monaten 2024 um nominal 18 Prozent gestiegen ist, so die Zahlen des nationalen Statistikamts. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr haben sich die Bauleistungen 2024 gegenüber 2016 verdreifacht. In der Abwassersparte (einschließlich Müll) lag das geschätzte Plus 2024 bei 9 Prozent.

Zum Beitrag: Riesiger Bedarf: US-Wassersektor braucht über 1 Billion US-Dollar | Branchen | USA | Wasser- und Abwassertechnologie
USA / ZOLL: USA VERHÄNGEN ZÖLLE GEGEN IRANS HANDELSPARTNER
USA wollen zusätzliche Zölle auf Importe aus Staaten erheben, die Waren oder Dienstleistungen direkt oder indirekt aus dem Iran beziehen.
Die US-Regierung kündigt an, ab dem 7. Februar 2026, 00:01 Uhr (EST) zusätzliche Zölle auf US-Importe aus Ländern, die direkt oder indirekt Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran beziehen, zu erheben. Der Ausdruck „indirekt“ bezieht sich auf Fälle, in denen iranische Waren oder Dienstleistungen über Vermittler oder Drittländer eingekauft, importiert oder anderweitig erworben werden, wobei bekannt ist, dass der Ursprung der Ware bzw. Dienstleistung der Iran ist. Welche Länder konkret von dieser Maßnahme betroffen sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Auch die konkrete Höhe der Zusatzzölle ist bisher nicht bekannt. Die Executive Order stellt darauf ab, dass Höhe und Anwendung möglicher Zusatzzölle individuell geprüft werden und sich nach den Gegebenheiten des jeweiligen Einzelfalls richten.
Zum Beitrag: USA verhängen Zölle gegen Irans Handelspartner | Zollbericht | USA | Einfuhrabgaben
USA / ZOLL: USA ZAHLEN (ZOLL-)RÜCKERSTATTUNGEN NUR NOCH ELEKTRONISCH
Die Customs and Border Protection stellt das aktualisierte Formular 4811 (Special Address Notification) sowie weitere Informationen und Hinweise zur Verfügung.
Ab dem 6. Februar 2026 stellt die US Customs and Border Protection (CBP) sämtliche Rückerstattungen ausschließlich elektronisch über Automated Clearing House (ACH) aus. Nach diesem Datum wird CBP keine Rückerstattungen mehr per Scheck ausstellen, es sei denn, eine Ausnahmegenehmigung wurde bewilligt.
CBP empfiehlt allen Importeuren und anderen möglichen Empfängern von Rückerstattungen, die nach dem 5. Februar 2026 Zahlungen erwarten, die bereitgestellten Hinweise zur elektronischen Registrierung zu prüfen und die notwendigen Schritte rechtzeitig abzuschließen.
Asien und Ozeanien
INDIEN / ELEKTRONIK: „WIR WACHSEN GEMEINSAM MIT DEM ÖKOSYSTEM“
Start-up-Gründer Ken Kasischke erklärt im Interview Indiens wachsende Rolle in der Elektronikfertigung und was Indien von anderen Ländern unterscheidet.
Zum Interview: „Wir wachsen gemeinsam mit dem Ökosystem“ | Branchen | Indien | Elektronik
INDONESIEN / WIRTSCHAFT: INDONESIEN INVESTIERT IN MARITIME SICHERHEIT
Neue Schwerpunkte sind Überwachung und Erkundung. Die Investitionen eröffnen ausländischen Firmen aus zivilen und militärischen Bereichen zahlreiche Lieferchancen.
Indonesien ist mit über 17.000 Inseln die größte nationale Inselgruppe der Welt. Die Lage zwischen Indischem und Pazifischem Ozean sowie zwischen Asien und Australien macht das Land geopolitisch und wirtschaftlich zu einem maritimen Schlüsselakteur.
Zum Beitrag: Indonesien investiert in maritime Sicherheit | Branchen | Indonesien | Verteidigungswirtschaft
SÜDKOREA / MASCHINENBAU: „OHNE SERVICE PUNKTET AUCH EINE GUTE MASCHINE IN SÜDKOREA NICHT“
Im Maschinenbau verfügt Südkorea über eigene renommierte Anbieter. Wie deutschen Firmen dennoch der Markteintritt gelingt, erläutert ein Marktkenner im Gespräch mit GTAI.
Zum Interview mit Holger Dörre, Maschinenbauingenieur, über das Umfeld in Südkorea, regionale Besonderheiten und Tipps für den Markteinstieg: „Ohne Service punktet auch eine gute Maschine in Südkorea nicht“ | Branche kompakt | Südkorea | Maschinenbau
VIETNAM / WIRTSCHAFT: VIETNAMESISCHER SCHIFFBAU WÄCHST: WO DEUTSCHE KMU PUNKTEN KÖNNEN
Der vietnamesische Schiffbau legt derzeit kräftig zu. Die Restrukturierung der Staatswerften eröffnet Chancen und könnte die überfällige Modernisierung des Sektors anstoßen.
Der vietnamesische Schiffbau hat in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Nach Daten der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung wurden 2024 in Vietnam Schiffe mit einem Gesamtvolumen von 720.884 Bruttoraumzahl gebaut, doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Damit lag Vietnam weltweit auf Rang 4, erreichte jedoch nur einen Marktanteil von rund 1 Prozent und blieb deutlich hinter China, Südkorea und Japan zurück.
Zum Beitrag: Vietnamesischer Schiffbau wächst: Wo deutsche KMU punkten können | Branchen | Vietnam | Wasserfahrzeuge
Europa
EU / ARBEITSRECHT: EU MODERNISIERT DIE REGELUNGEN FÜR EUROPÄISCHE BETRIEBSRÄTE
Durch die Überarbeitung der Richtlinie 2009/38/EG soll die Rolle der europäischen Betriebsräte in multinationalen Unternehmen gestärkt werden.
Grundlegendes zu Europäischen Betriebsräten
Europäische Betriebsräte (EBR) sind Arbeitnehmervertretungsorgane, die transnationale Informationen und Konsultationen in solchen Unternehmen ermöglichen, die in zwei oder mehr EU-/EWR-Ländern tätig sind und mindestens 1.000 Mitarbeitende beschäftigen. Das anwendbare Betriebsverfassungsrecht ist dasjenige desjenigen Mitgliedstaates, in dem die „zentrale Verwaltung“ des Unternehmens angesiedelt ist.
Die Regelung der EBR findet sich in Richtlinie 94/45/EG, die durch die Richtlinie 2009/38/EG geändert und neu gefasst wurde. In letzter Zeit wurden immer wieder Bedenken hinsichtlich des begrenzten Umfangs, der Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit bestehender EBR-Rechte geäußert. Die Überarbeitung von 2025 geht auf diese Bedenken ein und steht im Einklang mit übergeordneten EU-Zielen zum sozialen Dialog und zur Beteiligung der Arbeitnehmer.
Schlüsselelemente der überarbeiteten Richtlinie von 2025
Die im Rahmen der neuen Richtlinie eingeführten Überarbeitungen zielen darauf ab, die Vertretung von Arbeitnehmern in großen multinationalen Unternehmen effektiver zu machen.
Klärung der Definition transnationaler Angelegenheiten
Die neue Richtlinie definiert den Begriff der “grenzüberschreitenden Angelegenheiten” klarer. Eine solche liegt vor, wenn eine Entscheidung in einem Mitgliedstaat wesentliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer in mindestens einem weiteren Mitgliedstaat hat (neuer Art. 1 Abs. 4 der Richtlinie 2009/38/EG). Diese erweiterte Definition wird voraussichtlich die Anzahl der Angelegenheiten erhöhen, die eine Konsultation mit EBR erfordern.
Konsultationsrechte werden gestärkt
Die neue Richtlinie wird Europäischen Betriebsräten (European Works Councils) das Recht geben, eine Meinung zu äußern, bevor eine Entscheidung von einem Unternehmen getroffen wird. Unternehmen sind verpflichtet, auf solche Äußerungen mit einer schriftlichen, begründeten Stellungnahme zu antworten, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird (neuer Art. 9 Abs. 3). So will man die Konsultation von einer verfahrensmäßigen Formalität auf einen inhaltlichen Dialog umwandeln, damit Arbeitnehmervertreter eine reelle Möglichkeit haben, die Ergebnisse zu beeinflussen.
Rechtsmittel und Sanktionen
Der neue Art. 11 Abs. 2 sieht vor, dass die Mitgliedstaaten, wirksame gerichtliche und administrative Verfahren einrichten müssen, die es den EBR ermöglichen, Verletzungen ihrer Rechte anzufechten (Buchstabe a). Er führt außerdem eine Verpflichtung für „wirksame, abschreckende und verhältnismäßige“ Sanktionen ein (Buchstabe b), einschließlich finanzieller Sanktionen, um die Durchsetzungsstandards näher an andere Bereiche der EU-Sozialgesetzgebung anzupassen. Finanzielle Strafen sollten den Jahresumsatz einer Organisation berücksichtigen oder eine ähnlich abschreckende Natur haben.
Vertraulichkeitsregeln werden verschärft
Die neue Richtlinie verschärft die Kriterien, nach denen Arbeitgeber das Recht haben, Informationen aus Gründen der Vertraulichkeit zurückzuhalten. Sie müssen nun klare, objektive Begründungen haben, und solche Restriktionen müssen regelmäßig überprüft und aufgehoben werden, wenn sie nicht mehr gerechtfertigt sind. So soll ein Missbrauch der Vertraulichkeit verhindert werden.
Abschaffung bisheriger Ausnahmen
Der bisherige Bestandsschutz für “Alt-Vereinbarungen”, in Artikel 14 (alte Fassung) geregelt, läuft aus. Dies betrifft bestehende transnationale Abkommen, die schon vor Inkrafttreten der Richtlinie von 1994 geschlossen wurden. Derzeit profitieren noch etwa 300 Unternehmen von dieser Ausnahme. Sie müssen sich nun innerhalb der Übergangsfrist an die neue Richtlinie anpassen und Verhandlungsanträge zur Gründung eines EBR akzeptieren, wodurch diese Rechte Schätzungen zufolge auf circa 5,4 Millionen Arbeitnehmer ausgeweitet werden.
Zugang zur Justiz wird verbessert
Unternehmen müssen künftig die Kosten für Rechtsberatung und gerichtliche Verfahren der EBR tragen, um ihren Anspruch auf „effektiven Zugang zur Justiz“ zu realisieren. Der neue Art. 11 Abs. 4 besagt insofern, dass die zentrale Verwaltung die angemessenen Kosten für gerichtliche und/oder administrative Verfahren für EBR und besondere Verhandlungsgremien (einschließlich ihrer Mitglieder oder Vertreter) tragen soll. Dies dürfte wahrscheinlich den Einsatz von Experten, insbesondere Rechtsanwält:innen, einschließen.
Nächste Schritte im Gesetzgebungsprozess
Die neue Richtlinie (EU) 2025/2450 wird am 31. Dezember 2025 in Kraft treten. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, die Richtlinie innerhalb von zwei Jahren nach Veröffentlichung der überarbeiteten Richtlinie im Amtsblatt in nationales Recht umzusetzen. Die neuen Regeln werden ein Jahr später gelten, also am Januar 2029.
EU / ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT: EU FRAGT FIRMEN NACH IHREM INTERESSE IN DER MENA-REGION
Die EU will Unternehmen stärker in Nordafrika und dem Nahen Osten einbinden. Dafür fragt sie die Markteinschätzung von Firmen ab.
Mit einem neuen offenen Interessensaufruf sammelt die EU-Kommission, konkret die Generaldirektion Naher Osten, Nordafrika und Golfregion (MENA), Markteinschätzungen aus der Wirtschaft. Dies soll helfen, künftige EU-Instrumente im Rahmen von Global Gateway sowie des Pakts für das Mittelmeer besser auszurichten. Europäische Firmen können sich online auf Englisch an der EU-Umfrage beteiligen. In einem Factsheet hat DG MENA die wichtigsten Aspekte für Firmen auf einen Blick zusammengefasst.
Zum Beitrag: EU fragt Firmen nach ihrem Interesse in der MENA-Region | Wirtschaftsumfeld | EU | Entwicklungszusammenarbeit
SCHWEIZ / STEUERRECHT: Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland – Schweiz geändert
Mit der Änderung werden unter anderem die Mindeststandards des OECD-BEPS-Projekts zur Bekämpfung der Steuervermeidung umgesetzt.
Insbesondere enthält das geänderte Abkommen eine Missbrauchsklausel, die steuerliche Vorteile verweigert, wenn sie aufgrund einer Vertragsklausel zu gewähren wären, deren Hauptzweck die Erlangung solcher steuerlichen Vorteile ist (neuer Art. 23 Abs. 3 des DBA). Der neue Art. 24 Abs. 4 ermöglicht es den Vertragsparteien, eine internationale Ergänzungssteuer zu erheben, wie sie beispielsweise in Art. 10 der Verordnung über die Mindestbesteuerung großer Unternehmensgruppen vorgesehen ist.
Auch weitere Änderungen erfolgen, um den Wortlaut des OECD-Musterabkommens für Doppelbesteuerungsabkommen zu übernehmen. Darunter fallen zum Beispiel die Bestimmungen zur Definition und Besteuerung von Betriebsstätten, unter anderem auch betreffend Tätigkeiten von abhängigen Vertretern (siehe insofern die Neufassung von Art. 5 Abs. 4 sowie Art. 7).
Umfangreiche Änderungen gibt es bei Details der Grenzgängerthematik (Art. 15, 15a). Diese Regelungen finden sich im Wesentlichen im deutlich erweiterten Protokoll. So ist bei Freistellung der Lohn dort zu versteuern, wo die Arbeit ausgeübt würde, wenn es keine Freistellung gäbe. Ebenfalls angepasst ist die Definition, dass eine regelmäßige Rückkehr an den Wohnort (siehe Art. 15a Abs. 2) erst dann vorliegt, wenn sich der Arbeitnehmer an mindestens 20 Prozent der vereinbarten Arbeitstage im Kalenderjahr vom Wohnsitz an den Arbeitsort und zurück begibt.
Das Änderungsprotokoll tritt Anfang Januar 2026 in Kraft.
Osteuropa und Zentralasien
KASACHSTAN / MEDIZINTECHNIK: KASACHSTAN IST AUF AUSLÄNDISCHE MEDIZINTECHNIK ANGEWIESEN
Viele Kliniken und auch medizinische Geräte in Kasachstan sind in die Jahre gekommen. Für die Ausstattung nach internationalen Standards muss das Land Ausrüstung importieren.
- Gesundheitssystem im globalen Vergleich im unteren Mittelfeld.
- Hoher Modernisierungsbedarf in nahezu allen Bereichen.
- Gesundheitsausgaben hinken im internationalen Vergleich hinterher.
- Ausländische Anbieter dominieren den Markt für Medizintechnik.
- Preisdruck auf dem Markt durch Wettbewerb aus China.
Markttrends
Im Health-Care-Index von Numbeo für 2025 belegt Kasachstan mit Rang 59 von 100 global gesehen einen Platz im unteren Mittelfeld. Der Indikator basiert auf Nutzerumfragen und bildet zentrale Aspekte des Gesundheitssystems ab, darunter Versorgungsqualität, Kosten, Zugänglichkeit und Ausstattung. Zur Verbesserung dieser Bereiche hat die zentrale Regierung verschiedene Maßnahmen eingeleitet, unter anderem die 2020 eingeführte Pflichtkrankenversicherung.
5 % des BIP will Kasachstan ab 2027 jährlich für das Gesundheitswesen aufwenden, nach 3 bis 4 Prozent in den Vorjahren.
In den nächsten Jahren sollen neue Kliniken ihre Pforten öffnen und bestehende modernisiert werden, um das Diagnostik- und Therapieangebot zu erhöhen. Im Rahmen eines Programms für ländliche Regionen (2023 – 2026) hat das Gesundheitsministerium bereits über 600 Einrichtungen für die primäre Gesundheitsversorgung auf dem Land gebaut. Bei der medizinisch-technischen Ausstattung richtet sich Kasachstan nach internationalen Standards. Da Mittel knapp sind, setzt die Regierung im Gesundheitswesen auch auf Leasingmodelle und öffentlich-private Partnerschaften. Ein Beispiel dafür ist ein geplantes Krankenhaus in Kökschetau.
Zum Beitrag: Medizintechnik Kasachstan
POLEN / KFZ-INDUSTRIE: POLENS AUTOMOBILSEKTOR ZWISCHEN WACHSTUM UND KRISE
Während die Pkw‑Verkäufe steigen, bricht die Produktion wegen schwacher Auslandsmärkte ein. Gleichzeitig macht die E‑Mobilität Fortschritte, jedoch nicht in allen Segmenten.
- Verkaufszahlen von Fahrzeugen erreichen Rekordniveau.
- Weiteres Wachstum bei Elektro-Pkw wegen auslaufender Förderung fraglich.
- Produktionszahlen brechen ein.
- Polens Fahrzeugbranche ist abhängig von der europäischen Konjunktur.
Zum Beitrag: Kfz-Industrie Polen
POLEN / RECHNUNGSLEGUNG: „WER KSEF IGNORIERT, BEGEHT EINEN GROßEN FEHLER“
Polen führt ein verpflichtendes System für elektronische B2B‑Rechnungen ein. Unternehmen müssen ihre internen Abläufe anpassen. Auch deutsche Investoren in Polen sind betroffen.
Unternehmen in Polen müssen ihre Rechnungen seit 2026 über das neue elektronische Rechnungssystem KSeF austauschen. Was deutsche Firmen mit einer Niederlassung in Polen jetzt beachten müssen, erklärt Roland Fedorczyk, Leiter des Geschäftsbereiches Recht und Steuern bei der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer (AHK Polen).
Zum Interview: „Wer KSeF ignoriert, begeht einen großen Fehler“ | Interview | Polen | Rechnungslegung
SERBIEN / LIEFERKETTEN: VERSCHÄRFTES EINREISEREGIME GEFÄHRDET LIEFERKETTEN VOM WEST-BALKAN
Die elektronische Einreisekontrolle von Lkw-Fahrern vom Westbalkan beeinträchtigt den Warenhandel mit der EU. Mittelfristig droht deutschen Firmen der Verlust ihrer Lieferanten.
Ende Januar 2026 blockierten Spediteure in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Montenegro Grenzübergänge in die EU. Im Zentrum der Kritik steht eine EU-Verordnung, die die Einrichtung des elektronischen Ein- und Ausreisesystem (EES) zur Erfassung der Reisen von Drittstaatlern in den Schengenraum vorsieht. Seit Mitte Oktober 2025 wird die Verordnung schrittweise eingeführt und soll bis April 2026 vollständig umgesetzt sein.
Von der Regelung betroffen sind auch Berufskraftfahrer aus dem Westbalkan, die sich als Subauftragnehmer für deutsche Logistikfirmen innerhalb von 180 Tagen 90 Tage visafrei in der EU aufhalten dürfen. Mit der minutengenauen Erfassung sämtlicher Ein- und Ausreisen und deren zentraler Speicherung werden Verstöße strenger geahndet. Fahrern, die ihr Kontingent ausgereizt haben, wird die Einreise verweigert. Als Abhilfe kündigte Brüssel eine Sonderregelung in Form eines verlängerten Kurzzeitaufenthalts für Lkw-Fahrer an.
Vielschichtige Folgen für deutsche Wirtschaft
Kurzfristig kommt es zu Lieferverzögerungen und Bandstillständen. Die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer schätzt, dass die deutsche Wirtschaft durch die Blockade täglich rund 100 Millionen Euro verliert. Mittelfristig benötigen Speditionen mehr Fahrer, die visafrei in die EU einreisen dürfen. Diese sind bereits heute Mangelware. Eine Marktkonsolidierung und steigende Preise wären die Folge. Im Worst Case droht deutschen Firmen das Wegbrechen bewährter Zulieferer aus dem Westbalkan.
TSCHECHISCHE REPUBLIK / ABFALLWIRTSCHAFT: Tschechien muss mehr Abfall wiederverwerten
Das Müllaufkommen in Tschechien steigt mit zunehmendem Wohlstand. Bei der Wiederverwertung verfehlt das Land bislang die europäischen Vorgaben. Große Investitionen sind nötig.
- Deponien erreichen Belastungsgrenze.
- Stärkerer Fokus auf Wiederverwertung und Recycling.
- Neue Anlagen zur Abfallverbrennung in Planung.
- Spezialanbieter für Gefahrenstoffe, Textilien und Elektronikmüll gesucht.
- Pfandsystem für Getränkeverpackungen vorerst gescheitert.
Zum Beitrag: Abfallwirtschaft Tschechischen Republik
UKRAINE / EXPORTKONTROLLE: VEREINFACHTE REGELUNGEN FÜR DUAL-USE-GÜTER IN DER UKRAINE
Die Ukraine vereinfacht Export- und Importregelungen für Militär- und Dual-Use-Güter, wovon deutsche Exporteure profitieren können.
Zu Beginn des Jahres 2026 führte die Ukraine umfassende Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung der Import- und Exportverfahren für Militär- und Dual-Use-Güter ein. Diese Änderungen betreffen insbesondere Lieferungen im Rahmen internationaler Abkommen und bieten deutschen exportierenden Unternehmen neue Chancen – bei gleichzeitigem Anpassungsbedarf an die veränderten zoll- und exportkontrollrechtlichen Rahmenbedingungen.
Zum Beitrag: Vereinfachte Regelungen für Dual-Use-Güter in der Ukraine | Zollbericht | Ukraine | Exportkontrolle
WESTBALKAN / IT: WESTBALKAN ENTWICKELT SICH ZUM BESCHAFFUNGSMARKT FÜR IKT-LÖSUNGEN
Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Albanien mausern sich zu nahe gelegenen IT-Standorten. Deutschen Einkäufern bieten sie hohe Qualität bei wettbewerbsfähigen Preisen.
Die Westbalkanländer Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Albanien bieten ein breites Spektrum an IKT-Lösungen an. Die Region überzeugt durch eine gute Universitätsausbildung in MINT-Fächern, junge und sprachbegabte Tech-Talente sowie – trotz steigender Löhne – immer noch wettbewerbsfähige Arbeitskosten.
Zum Beitrag: Westbalkan entwickelt sich zum Beschaffungsmarkt für IKT-Lösungen | Special | Westbalkan | Beschaffung
Naher Osten und mittlerer Osten
IRAN / HANDEL: Eskalation am Golf gefährdet wichtige Handelsrouten und Lieferketten
Der militärische Konflikt am Persischen Golf bleibt vorerst unberechenbar. Einer ernsthaften Störung der Ölversorgung dürfte vor allem China entgegenwirken. Dennoch steigen erneut die Risiken für wichtige Handelsrouten und maritime Engpässe („Global Choke Points“).
Lesen Sie die Analyse des FERI Institus für aktuelle Informationen nach der aktuellen Eskalation: März 2026: Geopolitik – Eskalation am Golf gefährdet wichtige Handelsrouten und Lieferketten
VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE / MEDIZINTECHNIK: Medizintechnikmarkt der VAE wächst moderat
Neue Krankenhäuser, digitale Lösungen und steigende Budgets kennzeichnen den Markt für Medizintechnik in den VAE. Deutsche Anbieter punkten, doch die Konkurrenz wächst spürbar.
- Technologischer Fortschritt und zunehmende Digitalisierung fördern die Branchenentwicklung.
- Steigende Bevölkerungszahl erhöht die Nachfrage nach Medizinprodukten.
- Strikte Zulassungsverfahren können zeit- und kostenintensiv sein.
- Hoher Wettbewerbsdruck erfordert kontinuierliche Innovation.
Zum Beitrag: Medizintechnik Vereinigte Arabische Emirate
Welt
WELT / DIVERSIFIZIERUNG: DIVERSIFIZIERUNG – NEUE MÄRKTE ENTDECKEN
Deutsche Firmen müssen ihre Exporte und Investitionen, aber auch die Beschaffung, auf ein breiteres Fundament stellen. Das Ziel: Eine größere Resilienz in weltwirtschaftlich stürmischen Zeiten. GTAI stellt die weltweiten Trends bei der Diversifizierung vor und geht auf besonders attraktive Märkte ein: Diversifizierung der Außenwirtschaft
WELT / GLOBALISIERUNG: Deloitte-Report „How geo-politics is reshaping trade and investment corridors”
The Deloitte Geoeconomic Dynamics Index offers insights into the major geoeconomic trends and their implications for businesses.
The 2026 edition of the Deloitte Geoeconomic Dynamics Index reveals a global system under strain. Integration is declining as geopolitical alignment recedes, impacting trade and investment. Dynamics are diverging as the West is decoupling while the Global South is leading a new wave of integration. The Deloitte Geoeconomic Index combines data across trade, finance, and geopolitics to track these shifts in international connections. We identify three key trends that define the change in global integration with a focus on Europe’s evolving response.
Zum Bericht: Deloitte Geoeconomic Dynamics Index | Deloitte Germany
WELT / HANDEL: MEERENGEN UND ALTERNATIVE HANDELSROUTEN
Kritische Situationen und Konflikte unterbrechen regelmäßig Lieferketten zwischen Asien und Europa. Germany Trade & Invest analysiert maritime Krisenregionen und mögliche Alternativen.
Störanfällige Schiffsrouten – wie sie umgehen?
Wenn der Seeverkehr zwischen Asien und Europa reibungslos verläuft, sind Fracht- und Verbraucherpreise auch in Deutschland günstig.
Doch wiederholt haben Ereignisse die Verwundbarkeit der Seewege offenbart: das Containerschiff Ever Given, das den Suezkanal blockierte, die Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer, die Pandemie, die Häfen weltweit lahmlegte. Für Deutschland, das rund 90 Prozent seiner Importe aus Asien auf dem Seeweg erhält, bedeutete das hohe wirtschaftliche Einbußen.
Luftfracht wächst dynamisch
Die Air-Cargo-Branche erlebt einen Aufschwung mit E-Commerce als neuem Wachstumstreiber. Für Import und Export bietet Luftfracht zudem Alternativen bei blockierten Seewegen.
Logistikunternehmen suchen deshalb nach Alternativen – vor allem zu Land. Preislich liegt der Überlandtransport – per Schiene oder intermodal – meist zwischen den niedrigeren, aber stark schwankenden Frachtraten im Seeverkehr und der deutlich teureren Luftfracht mit eingeschränkten Transportkapazitäten. Landrouten allein können die bewährten Seeverbindungen aber nicht ersetzen – zumindest nicht in naher Zukunft. Doch je mehr Routen entstehen, desto größer ist künftig die Auswahl an Transportmöglichkeiten zwischen Asien und Europa – auch für deutsche Unternehmen.
Germany Trade & Invest stellt die wichtigsten krisengefährdeten Meerengen zwischen Asien und Europa vor und wirft einen Blick auf mögliche Alternativrouten.
Meerengen und Alternativrouten

Für mehr Informationen zu riskanten Engstellen und Alternativrouten lesen Sie den vollständigen Beitrag: Meerengen und Alternativrouten
